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Plasmadynamik und -diagnostik

Die Forschungsgruppe Plasmadynamik- und diagnostik befasst sich mit wichtigen Fragestellungen der Fusionsforschung sowie grundlegenden Problemen von Laborplasmen.

Experimente und Computersimulationen werden zum Thema Energie- und Teilchentransport in Fusionsplasmen durchgeführt. Ziel ist ein besseres Verständnis der durch Plasmaturbulenz bedingten Verluste in toroidal eingeschlossenen Plasmen, die letztlich die Ökonomie eines Fusionskraftwerkes bestimmen.

Elektromagnetische Wellen werden in vielfältiger Weise zur Heizung und Diagnostik von Plasmen eingesetzt. In Experiment und Simulation werden die physikalischen Grundlagen von Propagation, Modenkonversion und Absorption der Wellen in magnetisierten und unmagnetisierten Plasmen untersucht.

Experimentiert wird am Torsatron TJ-K und dem großen Tokamak ASDEX Upgrade des MPI für Plasmaphysik (IPP) in Garching, sowie an der eigenen linearen Plasmaanlage FLIPS. Die Arbeiten umfassen den Bau von Diagnostiken, Planung und Durchführung der Experimente sowie die Anwendung moderner Analysetechniken auf die Daten.

Begleitend werden massive Computersimulationen angestellt. Dazu verfügt das Institut über den 3-dimensionalen Code IPF-FD3D für elektromagnetische Wellen im Plasma, über einen PIC-Code für die Interpretation von Plasmawellen und Plasmarandschicht, sowie den Plasmaturbulenzcode GEM3 des IPP zur Simulation der Plasmaturbulenz.

Wir bieten Bacherlor-, Master- sowie Doktorarbeiten zu aktuellen Themen der Plasmaforschung an. Ein Blick in ausgewählte Projekte vermittelt einen Eindruck über bisherige Themenschwerpunkte. Oder besuchen Sie auch unser Stellarator Experiment "TJ-K" im Labor. Sind Sie interessiert? Sprechen Sie uns an.

Projects:

Experiments and Simulation codes:

Ansprechpartner
Name: Dr. Mirko Ramisch
Dr. Alf Köhn