Fusionsforschung in der Schule: IGVP gestaltet Edgar-Lüscher-Seminar mit

19. April 2026 /

Beim 48. Edgar-Lüscher-Seminar für Physiklehrkräfte war das IGVP gleich mehrfach vertreten: Dr. Alf Köhn-Seemann führte über 160 Zuhörer:innen in die Welt der Plasmaphysik und Fusionsforschung ein – und drei weitere Vorträge wurden von ehemaligen IGVP-Mitarbeitern gehalten.

[Bild: Silke Stähler-Schöpf]

Kernfusion findet in der aktuellen Diskussion um die weltweite Energieversorgung zunehmend mehr Beachtung. So ist es nicht verwunderlich, dass sich am vergangenen Wochenende die 48. Auflage des Edgar-Lüscher-Seminars, bei dem es um Fortbildung für Physiklehrkräfte geht, ausführlich mit diesem Thema beschäftigt hat. Das Seminar findet jährlich am Gymnasium Zwiesel statt und wird von Prof. Dr. Windfried Petry und Prof. Dr. Peter Müller-Buschbaum von der TU München organisiert.

 

Den Auftakt machte Dr. Alf Köhn-Seemann vom IGVP am Vormittag, wo er ca. 120 Schüler:innen einen Einblick in die Plasmaphysik und die Fusion gab. Unterstützt wurde er von Dr. Silke Stähler-Schöpf vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik und von Dr. Andreas Kratzer vom Leibniz Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften, die den knapp zweistündigen Vortrag mit zahlreichen Experimenten anreicherten.

 

Am Nachmittag wechselte dann das Publikum und Köhn-Seemann erläuterte für ca. 40 Physik-Lehrkräfte die Grundlagen in Plasmaphysik und Fusionsforschung, so dass sie für die weiteren Vorträge, die sich ausführlich mit verschiedenen Aspekten der Fusion beschäftigten, vorbereitet waren. Dass drei weitere Vorträge von ehemaligen Mitarbeitern des IGVP gehalten wurden, zeigt dessen Bedeutung in der deutschen Fusions-Community.

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Von links nach rechts: Dr. Andreas Kratzer, Dr. Silke Stähler-Schöpf, Dr. Alf Köhn-Seemann
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