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23. Oktober 2018; Antje Hetebrüg

Die beiden IGVP-Projekte »Mikroalgen-Bioraffinerie für die Bioökonomie in Baden-Württemberg (MIATEST-BW)« von Ulrike Schmid-Staiger und Matthias Stier sowie »Entwicklung und Bewertung biobasierter Wertschöpfungsketten für Baden-Württemberg« von Susanne Zibek sind für die zweite Förderrunde Forschungsprogramm »Bioökonomie Baden-Württemberg« bewilligt worden.

Mikroalgen-Bioraffinerie

Startschuss für die Förderphase im Projekt »Mikroalgen-Bioraffinerie für die Bioökonomie in Baden-Württemberg (MIATEST-BW)« von Ulrike Schmid-Staiger und Matthias Stier ist der 1. November 2018. Im Forschungsverbund mit der Universität Hohenheim, der Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg und der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH geht es im Projekt um die Herstellung von Mikroalgenpräparationen und die Testung als gesundheitsfördernden Nahrungsstoff für den Menschen sowie als umweltschonendes Pflanzenschutzmittel im Weinbau.

Biobasierte Wertschöpfungsketten

Das IGVP-Projekt »Entwicklung und Bewertung biobasierter Wertschöpfungsketten für Baden-Württemberg« von Susanne Zibek ist ebenfalls für die zweite Förderrunde bewilligt worden. Gemeinsam mit der Universität Hohenheim und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) werden im Projekt lignozellulosebasierte Wertschöpfungsketten für die Verwertung von Biomasse aus der Landwirtschaft (z.B. Miscanthus, Kurzumtriebsplantagen) zur Ermittlung der ökonomischen und ökologischen Potenziale neuer biobasierter Wertschöpfungsketten in Baden-Württemberg erforscht.

Informationen zum Förderprogramm

In der zweiten Förderrunde von Oktober 2018 bis September 2020 wurden acht Projekte in zwei Förderlinien gefördert. Die nun für eine Förderung ausgewählten Forschungsvorhaben der zweiten Förderrunde sollen in erster Linie die Ergebnisse aus der ersten Förderrunde in Richtung Anwendung weiterentwickeln. Außerdem werden Vorhaben gefördert, die neuartige oder auch unkonventionelle Methoden, Technologien und Ansätze für eine Bioökonomie anschieben.

Links:  Presseinformation vom Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg