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Profil

Das Institut für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie IGVP gehört zur Fakultät Energie-, Verfahrens- und Biotechnik der Universität Stuttgart.

Institut in Zahlen
Das Forschungsbudget 2016 betrug 2,57 Mio €. Ende 2016 arbeiteten 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 41 Doktorandinnen und Doktoranden am Institut. 55 Studierende haben ihre Abschlussarbeit (Master-/Bachelor-Arbeit) am IGVP angefertigt.

Organisation
Das Institut gliedert sich fachlich in die Abteilungen »Grenzflächenverfahrenstechnik« und »Plasma- und Mikrowellentechnik«, die Forschungsarbeit wird in sechs Arbeitsgruppen geleistet.

Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IGB ermöglicht die Durchgängigkeit der Forschung in Projekten von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung. Dies zeigen auch die Fördermittel für das IGVP, dessen Forschung vom BMBF, der DBU, der DFG, der EU, dem Land Baden-Württemberg, Stiftungen und der Industrie finanziert wird.

Wichtige Partner sind das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), aber auch internationale Partner wie EIFER in den Niederlanden.

Forschung
Das IGVP widmet sich einerseits der Gestaltung, Funktionalisierung und Charakterisierung von Oberflächen anorganischen und organischen Ursprungs sowie von Bio-, Nano- und Hybridmaterialien und deren Interaktionen. Wechselwirkungen mit biologischen Grenzflächen, wie sie bei der Infektion von Zellen mit Viren, Bakterien und Pilzen vorkommen, sind ebenfalls Gegenstand der Forschung. Weitere Schwerpunkte sind die Simulation und Verfahrensentwicklung grenzflächenbestimmter Prozesse, z. B. in der Membran- und Bioverfahrenstechnik.

Im zweiten Bereich stehen die Untersuchung von Niedertemperaturplasmen für die Plasmaaktivierung von Oberflächen und die Abscheidung neuer Schichten sowie die Entwicklung neuer Plasmaquellen und -verfahren im Fokus. Mit der Entwicklung und Anwendung von Mikrowellen für die Heizung und Stabilisierung von Hochtemperaturplasmen und von entsprechenden Übertragungssystemen leistet das Institut Beiträge in der fusionsorientierten Plasmaphysik. Darüber hinaus werden Plasmen hinsichtlich ihrer dynamischen Eigenschaften sowie elektromagnetische Wellen für die Plasmadiagnostik in Experiment und Simulation untersucht.

Lehre
Schwerpunkte der Lehre liegen bei den Themen Grenzflächenverfahrenstechnik, Infektionsbiologie, Nanotechnologie, industrielle Biotechnologie, Biomaterialien, ressourceneffiziente Prozesse sowie Plasmaphysik und -technologie. Darüber hinaus bietet das IGVP qualifizierende Lehrveranstaltungen zu weiteren fachübergreifenden Themenfeldern an.